intuitiv richtig – Psychologische Beratung
Dr. phil. Peter Flury-Kleubler, Psychologe FSP, Einzel- und Paarberatung, St. Gallen

Schlüsselbegriffe kurz erklärt

Systemisch-Integrative Paartherapie

Ziel der Systemisch-Integrativen Paartherapie ist es, einen Rahmen zu schaffen, innerhalb dessen sich eine Paarbeziehung weiterentwickeln kann. Dabei werden je nach Bedarf die Interaktionsmuster des Paares, dessen Lebensorganisation, Unerledigtes aus der Paargeschichte sowie Unerledigtes aus den Herkunftsfamilien beider Partner berücksichtigt.


Systemisch-Integrative Paartherapie basiert auf den Ansätzen von Margarete Kohaus-Jellouschek und Hans Jellouschek, die insbesondere von Friederike von Tiedemann weiterentwickelt und modernisiert wurden. Darin integriert sind Konzepte der emotionsfokussierten Therapie (EFT), Transaktionsanalyse (TA), Gestalttherapie, Psychodrama, Hypnotherapie sowie achtsamkeitsbasierte, tiefenpsychologische und lerntheoretische Ansätze.

Als Orientierungshilfe und zur Prozesssteuerung dient in der Systemisch-Integrativen Paartherapie das Ebenenmodell von Hans Jellouschek. Dieses unterscheidet vier Ebenen, die zur Paarkrise beitragen:

  • dysfunktionale Interaktionen in der Gegenwart
  • die dysfunktionale Lebensorganisation in der Gegenwart
  • Unerledigtes aus der Paargeschichte
  • Unerledigtes aus der Herkunftsfamilie

Die obige Reihenfolge beinhaltet tendenziell auch eine Reihenfolge, in welcher man sich in der therapeutischen Arbeit den einzelnen Ebenen zuwendet.


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Dr. phil. Peter Flury-Kleubler, Psychologe FSP, Einzel- und Paarberatung, St. Gallen